Erklärung
Rechtliche Grundlagen
Unfallgeschehen
Voraussetzungen und Pflichten des Bedieners
Abschlussprüfung

Gefährdungen durch Alkohol und andere Suchtmittel im Arbeitsalltag


Der Konsum von Alkohol oder anderen Suchtmitteln stellt im Arbeitsalltag eine erhebliche Gefahr dar, insbesondere beim Führen von Flurförderzeugen. Bereits geringe Mengen können dazu führen, dass das eigene Leistungsvermögen überschätzt wird, sich das Sehfeld einschränkt oder die Reaktionsfähigkeit erheblich verzögert ist. Auch Reizüberflutung, Müdigkeit und unsicheres Fahrverhalten sind typische Folgen. Weil schon kleine Beeinträchtigungen schwere Unfälle auslösen können, gilt im Bereich der Flurförderzeuge eine klare Null-Promille-Grenze. Sie dürfen weder vor noch während der Tätigkeit unter Alkoholeinfluss stehen. Gleiches gilt für den Konsum anderer Suchtmittel. Auch wenn der medizinische Einsatz von Cannabis bei einigen Schmerzpatienten mittlerweile zulässig ist, bedeutet dies nicht automatisch, dass sie damit Arbeitsmaschinen bedienen dürfen.

Da medizinisches Cannabis weiterhin unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, muss der Einsatz immer individuell geklärt werden. Deshalb ist es zwingend erforderlich, die Situation sowohl mit dem behandelnden Arzt als auch mit dem Betriebsmediziner zu besprechen. Im Zweifel dürfen Arbeitsmaschinen unter diesem Einfluss nicht benutzt werden. Die Verantwortung, dies abzuklären, liegt bei jedem Mitarbeiter selbst.