
Beim Arbeiten mit dem Kran treten Unfälle häufig in ähnlichen Situationen auf, die sich mit Aufmerksamkeit und richtigem Verhalten vermeiden lassen. Einer der größten Unfallschwerpunkte ist das Anschlagen und Transportieren von Lasten. Hier kommt es oft zu Fehlern durch unsachgemäßes Anschlagen, ungeeignete Anschlagmittel oder falsche Einschätzung des Lastschwerpunktes. Dadurch können Lasten ins Pendeln geraten, abstürzen oder Personen treffen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Aufenthalt im Gefahrenbereich. Wer sich unter hängenden oder schwebenden Lasten aufhält, bringt sich in unmittelbare Lebensgefahr. Auch das fehlende oder falsche Signalgeben zwischen Kranführer und Einweiser führt häufig zu Missverständnissen und gefährlichen Situationen.
Zudem ereignen sich viele Unfälle durch mangelnde Sichtprüfung oder fehlende Wartung des Krans. Defekte Haken, beschädigte Seile oder ausgefallene Sicherheitseinrichtungen erhöhen das Risiko erheblich.
Schließlich spielen auch Zeitdruck und Routine eine große Rolle. Wer Abläufe unterschätzt oder Sicherheitsvorschriften aus Bequemlichkeit ignoriert, gefährdet sich und andere. Deshalb gilt: Jede Last, jeder Hub und jeder Handgriff muss mit voller Konzentration und nach Vorschrift ausgeführt werden – nur so lassen sich Unfälle beim Kranbetrieb vermeiden.