
Beim Kraftschluss wird die Ladung durch Anpressdruck auf der Ladefläche gesichert. Dieser Druck wird mithilfe von Zurrgurten oder Spannmitteln erzeugt, die die Ladung nach unten ziehen und so die Reibung zwischen Ladegut und Ladefläche erhöhen. Je stärker der Druck, desto größer die Haftung – und desto sicherer steht die Ladung.
Diese Methode wird auch als Niederzurren bezeichnet. Entscheidend ist dabei, dass die Zurrgurte gleichmäßig gespanntund in einem optimalen Winkel angebracht sind. Ist der Winkel zu flach, geht Sicherungskraft verloren. Zusätzlich sollten Antirutschmatten verwendet werden, um den Reibwert weiter zu erhöhen und die Anzahl der benötigten Gurte zu verringern.
Wichtig: Der Kraftschluss funktioniert nur, wenn die Ladefläche sauber, trocken und rutschfest ist. Öl, Staub oder Feuchtigkeit können die Reibung stark reduzieren – und damit auch die Wirksamkeit der gesamten Sicherung.