Erklärung
Verantwortung und Pflichten im Arbeitsschutz (Teil 1)
Verantwortung und Pflichten im Arbeitsschutz (Teil 2)
Erfolgreiche Arbeitnehmerüberlassung
Beurteilung von Arbeitsbedingungen
Gefährdungsbeurteilung / Arbeitsplatzbesichtigung in der Zeitarbeit
Arbeitsmedizinische Vorsorge / Eignungsuntersuchungen
Persönliche Schutzausrüstung
Arbeitsunfall/Wegeunfall
Unterweisung
Erste Hilfe
Abschlussprüfung

Grundlagen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG)


Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz bildet die rechtliche Grundlage für den Einsatz von Leiharbeitskräften und legt fest, unter welchen Bedingungen eine Überlassung zulässig ist. Als Verleiher müssen Sie eine gültige Erlaubnis besitzen, klare vertragliche Regelungen treffen und sicherstellen, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Das Gesetz schützt Leiharbeitnehmer vor Benachteiligung und garantiert faire Arbeitsbedingungen.

Ein zentraler Bestandteil des AÜG ist die Gleichstellung mit den Stammmitarbeitenden des Einsatzbetriebs. Dazu gehören Regelungen zu Arbeitszeit, Entgelt, Urlaub und sozialer Absicherung. Das Gesetz fordert außerdem Transparenz, klare Informationspflichten und eine korrekte Dokumentation aller Einsätze. Werden diese Vorschriften missachtet, drohen Bußgelder, der Verlust der Erlaubnis oder arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Das AÜG bildet damit den rechtlichen Rahmen für eine professionelle, faire und sichere Arbeitnehmerüberlassung. Wenn Sie die Vorgaben konsequent umsetzen, schaffen Sie Vertrauen bei Ihren Mitarbeitenden und Kundenbetrieben und sorgen für eine rechtssichere Zusammenarbeit.