
Je nach Branche unterscheiden sich die Gefährdungen für Zeitarbeitnehmer deutlich. In der Industrie stehen häufig Maschinen, Lärm, schweres Heben oder der Umgang mit Gefahrstoffen im Vordergrund. Im Lager- und Logistikbereich treten Risiken durch Flurförderzeuge, Stolperstellen oder hohe körperliche Belastungen auf. In Bürotätigkeiten spielen ergonomische Faktoren und psychische Belastungen eine größere Rolle.
Als Verleiher müssen Sie die spezifischen Risiken der jeweiligen Branche kennen und berücksichtigen. Dazu gehört, dass Sie einschätzen, ob Ihr Mitarbeitender die notwendigen Qualifikationen besitzt und ob zusätzliche Unterweisungen oder arbeitsmedizinische Vorsorgen erforderlich sind. Der Entleiher wiederum ist verpflichtet, alle branchentypischen Gefährdungen offen zu kommunizieren und geeignete Schutzmaßnahmen bereitzustellen.
Branchenspezifische Gefährdungen erfordern eine angepasste Gefährdungsbeurteilung und individuelle Schutzmaßnahmen. Wenn Sie diese Besonderheiten berücksichtigen, schützen Sie Ihre Mitarbeitenden wirksam und tragen zu einem sicheren Einsatz bei – unabhängig von der Branche.