
Beim Einsatz von PSA treten häufig Fehler auf, die die Schutzwirkung erheblich reduzieren können. Ein häufiger Fehler ist das falsche oder unvollständige Anlegen der Ausrüstung, etwa ein nicht richtig geschlossener Helmriemen, schlecht sitzende Handschuhe oder zu locker eingestellter Gehörschutz. Solche Fehler führen dazu, dass die PSA im Ernstfall nicht zuverlässig schützt.
Auch das bewusste Nichttragen der PSA kommt vor – oft aus Bequemlichkeit, Zeitdruck oder weil der gesundheitliche Nutzen unterschätzt wird. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Nutzung beschädigter oder verschlissener PSA. Risse, abgenutzte Dichtungen, defekte Verschlüsse oder gebrochene Teile mindern die Sicherheitswirkung erheblich und können zu schweren Unfällen führen. Ebenso kritisch ist das Teilen oder Vertauschen von PSA, da sie individuell angepasst sein muss.
Fehlende Pflege oder unsachgemäße Aufbewahrung kann ebenfalls dazu führen, dass die Ausrüstung unbrauchbar wird. Schulungen, regelmäßige Unterweisungen und klare Anweisungen helfen dabei, diese typischen Fehler zu vermeiden und eine konsequente, sichere Nutzung der PSA sicherzustellen.