
Das TOP-Prinzip beschreibt die Reihenfolge, in der Schutzmaßnahmen ausgewählt und umgesetzt werden sollen. An erster Stelle stehen technische Maßnahmen, wie Absicherungen, Lüftungen oder Schutzvorrichtungen an Maschinen. Sie wirken direkt an der Gefahrenquelle und sind besonders wirksam.
Erst wenn technische Lösungen nicht ausreichen, folgen organisatorische Maßnahmen, zum Beispiel klare Arbeitsabläufe, Zutrittsbeschränkungen oder Rotationen zur Reduzierung von Belastungen.
Als letzte Stufe kommen persönliche Schutzmaßnahmen wie Helm, Handschuhe oder Gehörschutz zum Einsatz. Sie sind wichtig, aber weniger zuverlässig, da sie vom individuellen Verhalten abhängen. Durch konsequente Anwendung des TOP-Prinzips wird ein hohes Schutzniveau erreicht.